„Einführung in die transaktionale Analyse“ [Buch]

1976 veröffentlichte der Verlag WRS für Wirtschaft, Recht und Steuern aus München ein kleines, 16-seitiges Büchlein mit sechs graphischen Darstellungen von Vera F. Birkenbihl – ihr ingesamt drittes Werk, das von einem externen Verlag veröffentlicht worden ist. Sein Titel: „Einführung in die transaktionale Analyse (= die Basis für angewandte Menschenkenntnis)“. In ihm geht es um die „TA“, ein psychologisches Modell, das zwischenmenschliche Kommunikation und Persönlichkeitsstrukturen untersucht. Sie wurde von Eric BERNE entwickelt, einem kanadisch-US-amerikanischem Psychiater (1910 – 1970) und konzentriert sich auf die Analyse von „Transaktionen“ in Form von Kommunikationseinheiten zwischen Menschen und den zugrunde liegenden Ich-Zuständen: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich.

Die Transaktionale Analyse zielt darauf ab, menschliche Entwicklung und Autonomie zu fördern. VFB befasste sich erstmals 1968 im Rahmen ihres Studiums in den USA mit der TA; später schloss sie es als M. A. of Psychology ab. Zum Inhalt des Buches nach dem Vorwort:

  1. Einführung in die Transaktionale Analyse
  2. Die Persönlichkeitsstruktur nach Freud (Es, Ich, Überich)
  3. T.A.: Berne’s Weiterentwicklung dieses Freud’schen Denkmodells
  4. Strukturale Analyse nach Berne
  5. Praktischer Nutzen der strukturalen Analyse
  6. Fallstudie: Auf dem Kasernenhof
  7. Der schielende Ausbilder in unserer täglichen Praxis
  8. Aufstellung typischer P- und A-Verhaltensmuster
  9. PAK-Analyse-Test inkl. Anhang mit der Auflösung des PAK-Analyse-Tests

In gleichen Jahr folgte unter dem Titel „Die Kunst, die richtige Entscheidung zu treffen“ ein weiteres Büchlein im Verlag für Wirtschaft, Recht und Steuern. Die Verkaufszahlen bei WRS sollen aber so gering gewesen sein, dass Vera F. Birkenbihl sich rund fünf Jahre nach ihrer Rückkehr aus den USA entschloss, einen eigenen Verlag zu gründen, der fortan viele ihrer nicht so umfangreichen Werke veröffentlichen sollte: Dieser „Algernon“ benannte Verlag wurde jedoch schon kurze Zeit später von ihr in „A-Verlag Vera F. Birkenbihl“ umbenannt, wie eine ehemalige Mitarbeiterin des „A-Verlags“ gegenüber BIRKENBIHL SAMMLUNG & ARCHIV berichtete; die genauen Gründe hierfür sind nicht bekannt, könnten jedoch rechtlicher Natur sein.