Birkenbihls verschiedene APPLE Hardware mit APPLE Software [Zubehör]

1982 / 83 schrieb Vera F. Birkenbihl ihr Erfolgsbuch „Stroh im Kopf?“ noch auf einem Commodore 64 Homecomputer, layoutete es selbst (was recht mühsam war) und bot es dem GABAL-Verlag an. Doch wusste sie da bereits, dass dies nicht die optimalste Lösung für diese, von ihr gewählte, neue Arbeitsweise der Bucherstellung sein konnte. Eine solche eröffnete sich ihr aber bereits ein Jahr später mit dem neuen Macintosh-Computer von Steve Jobs kalifornischen Unternehmens Apple, der einen Farb-Monitor bereits im Gerätegehäuse integriert hatte und über herausragende Technik verfügte, vor allem aber vielfältige (und sichere) Speichermöglichkeiten hatte, als es VFB der C64 bieten konnte. Mit dem „Mac“ hob sie ihre Buchprojekte „Up another Level“.

Vera F. Birkenbihl 2007 in Odelzhausen mit einem MacBook Pro und einem PowerBook – Foto: Thorsten Jochim

Vera F. Birkenbihl war eine der ersten deutschen Bestellerinnen des Computers, den sie bereits im Februar 1984 direkt aus den USA ausgeliefert bekam; von da ab verwurzelt sie sich tief in der Apple Welt. Zäh und mühsam, weil arbeits- und zeitaufwendig, war die Arbeit an „Stroh im Kopf?“ in den Jahren zuvor noch auf C-64 geworden, aber von nun an erleichterte ihr die grafische Benutzeroberfläche des Mac die Arbeit ganz erheblich und ermöglichte es ihr nun auch, mit dem Computer effektiv zu zeichnen. Ihren „mac“ nutzte sie mit der Software MacWrite zum Schreiben und mit MacDraw für elektronische Zeichnungen und alle von ihr in den kommenden zehn Jahren am Computer erstellten Grafiken entstammten der Software MacPaint ToolBox, die speziell für den Macintosh entwickelt worden war und von der VFB nach und nach für teures Geld mehrere Software-Bündel erworben hatte.

Vera F. Birkenbihls erstes Apple PowerBook G4 aus
dem Jahre 2004 – Birkenbihl Sammlung & Archiv

Ab 1985 schrieb Birkenbihl ihre Buchtexte dann rund anderthalb Jahrzehnte lang ausschließlich mit Apple Software. Aber der Macintosh war damals ein Homecomputer, also einer „für zuhause“, andererseits war VFB stets auch mobil (resp. „büro-mobil“) unterwegs mit ihren verschiedenen Fahrzeugen. Deshalb faszinierte Vera F. Birkenbihl bereits das erste Apple PowerBook G4 in „Titanium“-Ausführung nit 15-Zoll-Monitor. Dieser kleine, transportable Mac – Vorbild für viele Notebooks, die später weltweit folgen sollten, und zwar technisch, wie vom Design her – wurde ab 2001 für die nächsten fünf Jahre eine Art Markenzeichen von ihr. Einziger Nachteil aus Birkenbihls Sicht: er hatte keine eingebaute Kamera.

Das erste Apple MacBook Pro von Vera F. Birkenbihl* – Birkenbihl Sammlung & Archiv

Was ihr jedoch zusagte, war die Tatsache, dass die innovative kalifornische Firma ihre Produkte stets mit einem großen CD-Softwarebundle auslieferte. 2004 kaufte sie im Münchner Apple-Store ein PowerBook G4 mit größerem 17-Zoll-Bildschirm (siehe auch HIER), das sie bis auf das Betriebssystem „Leopard“ aufrüstete – veröffentlicht im Herbst 2007 und die letzte Version des Mac-Betriebssystems, die noch die PowerPC-Architektur unterstützte. Dann erwarb sie 2006 zusätzlich ein MacBook Pro – nun mit einer internen Kamera versehen – mit folgenden Features: 2.2 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, 2 GB DDR2 SDRAM Arbeitsspeicher, Aluminium-Gehäuse.

Als Software nutze sie auf ihren Notebooks auch stets die jeweils aktuellsten Versionen der extra hinzugekauften Apple Softwarepakete iLife und iWork. Was die von ihr in den Büchern verwendeten Grafiken anbetrifft, so waren nicht alle von ihr selbst gefertigt sondern manche (Zitat) »entstammen einer der ersten kommerziellen Grafik-Disketten, die ich je gekauft habe. Leider kenne ich den Namen des Künstlers nicht, der damals mit allerersten Grafik-Programmen solche Kunst schuf, als der Monitor des Mac noch die Größe einer Postkarte hatte … o haimo gozaimas**.«

Was VFB an Apple besonders faszinierte, war Firmengründer Steve Jobs, der innerhab des Unternehmen stes seine Fähigkeiten zur Motivation und Suggestion ausspielte. Vera F. Birkenbihl nannte dies einmal „Jobs’ Realitätsverzerrungsfeld“, denn es gelang ihm ein uns andere Mal, seine Entwickler und Mitarbeiter:innen zu Höchstleistungen anzuspornen, sodass von diesen sogar unter bestimmten Umständen 80-Stunden-Wochen als für die Firma notwendig und daher selbstverständlich angesehen wurden. Und diese Ressourcen wurden von Jobs ab 2004 unter dem Codenamen „Project Purple“ in die Entwicklung des späteren iPhones gebündelt, die selbst vor vielen Apple-Mitarbeitern jahrelang geheim gehalten wurde. Trotzdem kam es in verschiedenen Medien zu Spekulationen über ein zu erwartendes Apple-Mobiltelefon, die bis zum Jahresende 2006 immer konkreter wurden. Deshalb war es für VFB auch kein Thema, dass sie unbedingt das erste Mobiltelefon von Apple ihr eigen nennen wollte.

Vera F. Birkenbihls erstes iPhone, gekauft im November 2007 im Apple-Store München.

Eine gute Bekannte aus Höfa, einem dem seinerzeitigen Wohnhaus von Vera F. Birkenbihl nahegelegenen Stadtteil von Odelzhausen, hat das erste iPhone der Autorin bewahrt und es vor einiger Zeit als Leihgabe an BIRKENBIHL SAMMLUNG & ARCHIV weitergegeben. Es enthält neben wenigen unscheinbaren Fotos, leider keinerlei persönliche Daten von VFB, ist, trotz einiger Abnutzungserscheinungen, aber technich noch in sehr gutem Zustand und weitestgehend funktionsbereit.

Das iPad kam in Deutschland Ende Mai 2010 auf den Markt, doch wie beim ersten Mac hatte es Vera F. Birkenbihl in den USA geordert und bekam es so schon Anfang Mai geliefert. Das Gerät hatte 32 GB Speicher und sie setzte es in den folgenden Monaten hauptsächlich für Aufzeichnungen von Vorträgen, Interviews und Webinaren ein, war aber umständehalber aufgrund der Krankenhausaufenthalte 2011 das am wenigsten genutzte Apple Produkt aus ihrem Besitz. Es gibt Berichte, dass sie im Herbst 2011 sogar zwei iPads genutzt haben soll. Eines, welches von einer einstigen Vertrauten VFBs an BIRKENBIHL SAMMLUNG & ARCHIV übergeben wurde (nebst innen rot ausgekleideter Transporthülle), kann man hier sehen.

Hier findet man eine Vergrößerung des iPads von Vera F. Birkenbihl!


* = Das erste Apple MacBook Pro von Vera F. Birkenbihl, welches sich im Bestand von Birkenbihl Sammlung & Archiv befindet, ist in folgendem Zustand: Gerät funktioniert technisch noch einwandfrei, jedoch reagieren Tastatur und Trackpad nicht; mit externer Tastatur und Maus ist es aber zu benutzen. Da der Akku fehlt, ist ein Betrieb nur über das Netzteil möglich. Optisch hat es lediglich Gebrauchsspuren, Display und Gehäuse sind in gutem Zustand.

** = „Ohayō gozaimasu“ (おはようございます) ist die japanische Begrüßung für „Guten Morgen“ und wird am Morgen verwendet, um jemanden zu begrüßen. Es ist eine höfliche Form, die man typischerweise gegenüber Personen verwendet, mit denen man nicht sehr vertraut ist oder die einen höheren Status haben.