CASIO Leuchttasten-Keyboards LK-35 und LK-50 [Zubehör]

Vorgeschichte zur Firma CASIO:Vorwärts durch eigne Kraft“ … Die Mitte der 1950er Jahre in Tokio als „Kashio Seisakujo“ gegründete Firma CASIO Computer Co. Ltd. entwickelt und produziert seit 1965 unter anderem elektronische Tisch- und Taschenrechner, wobei die Firma hier seit vielen Jahren der Weltmarktführer ist. Ab 1974 erweiterte man das Angebot an elektronischen Geräten und stellte auch Digitaluhren, hauptsächlich Armbanduhren, her. Im Jahr 1957 hatte mit der Serienproduktion von mechanischen Rechenmaschinen die CASIO-Erfolgsgeschichte begonnen.

Mit seinen drei Brüdern Toshio, Kazuo und Yukio gelang es Firmengründer Tadao Kashio, aus dem anfangs kleinen Familienbetrieb einen weltweit bekannten Elektronik-Konzern zu etablieren. Jeder Bruder brachte hierfür seine einzigartige Spezialität und Stärke mit: Toshio war der Tüftler und Entwickler, Tadao der Finanzfachmann, Kazuo verantwortete den Vertrieb und Yukio, der heute als einziger der Kashio-Brüder noch lebt, war für die Produktionsabläufe zuständig.

Nachdem man in den 1970er Jahren elektronische Produkte für die breite Bevölkerung erschwinglich und nutzbar machen konnte, entschieden sich die Kashio-Brüder 1978 dazu, einfache elektronische Musikinstrumente zu produzieren. Die ersten „Casiotone“-Keyboards wurden im Sommer 1979 der Öffentlichkeit vorgestellt und waren so erfolgreich, dass die Firma bis heute ihre Tasteninstrumente weltweit verkauft. Der ursprünglichen Casiotone-Linie – damals noch nicht batteriebetrieben – wurden Mitte der 1980er Jahre weitere Keyboards mit Rhythmussektion (= Schlagzeug, Bass, Akkorde und Harmonien) an die Seite gestellt. Weltweite Bekanntheit erreichte hierbei u.a. das CASIO VL-1 mit seinen Mini-Drucktastentasten durch den Hit „Da, Da, Da“ der deutschen Band Trio.


Nachdem sie in den 1970er Jahren oft an der Philicorda Heimorgel ihres Vaters musiziert hatte, entdeckte Vera F. Birkenbihl schnell „Casiotone“-Keyboards für sich. Einige wenige CASIO-Keyboards verfügen über sog. Leuchttasten, die es dem Spieler / der Spielerin ermöglichen sollen, eine bekannte Melodie nachzuspielen, indem die angezeigte Taste gedrückt wird; VFB besaß mehrere davon.

Auf dem LK-35 Keyboard spielte Vera F. Birkenbihl während ihrer doch recht langen Vortrags-Seminare oft einige kleine Musikstücke, um ihren SemiarteilnehmerInnen einerseits etwas Abwechslung zu bieten, andererseits erläuterte sie anhand der verschiedenen Rhythmen, in denen ein und dasselbe Musikstück zu hören war, bestimmte Aspekte gehirn-gerechten Lernens. VFB besaß auch gleich mehrere programmierbarer Taschenrechner der CASIO FX-Serie.

Von den verschiedenen Instrumenten der LK-Serie suchte sich Vera F. Birkenbihl u.a. das LK-35 und das LK-50 aus, die sie bereits kurz nach ihrer Markteinführung im Jahre 2000 privat und für Schulungszwecke nutzte. Das Besondere an VFBs CASIO Leuchttasten-Keyboards war die „gehirn-gerechte“ 3-Stufen-Lernfunktion für dessen BenutzerInnen:

Kurios: Als ihr nach einer Veranstaltung ein CASIO-Keyboard im Trubel des Bühnen-Abbaus „abhanden“ kam und nicht wieder auftauchte, beschriftete sie ihr neues LK-35 mit weißem Edding-Stift, damit zukünftig solches nicht mehr vorkommen konnte.

Birkenbihls CASIO LK-35 mit Beschriftung (Birkenbihl Sammlung Jena)

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